„Wir sind gut aufgestellt“

Die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns geht in ihre vierte Regionalligasaison, der Fokus liegt aber schon auf  das Jahr 2018

Platz fünf 2014, Platz vier 2015 und noch einmal Platz fünf 2016. Die Bilanz der Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns in der Regionalliga kann sich durchaus sehen lassen. Jetzt steht das vierte Jahr in dritthöchsten deutschen Liga an. Unser Teammanager stand im Rahmen der Vorbereitungstrainingslagers in Schwerin Rede und Antwort und gab einen Ausblick auf die kommenden zwei Kampfzeiten.

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Auf dem Boden der Tatsachen

Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns bleibt am ersten Kampftag der Regionalliga Nordost ohne Punkte

„Saisonstarts sind offensichtlich nicht unsere Stärke“, resümierte Teammanager Felix Tischler direkt nach dem ersten Kampftag in der Regionalliga Nordost. Kurz zuvor hat die Kampfgemeinschaft MV mit zwei Niederlagen gegen den UJKC Potsdam II sowie gegen den Gastgeber TSV Rudow den Saisonauftakt gehörig verpatzt. Schon in den beiden Regionalliga-Vorjahren holte das Team aus Mecklenburg insgesamt lediglich ein Remis – bei drei Niederlagen.

Geliebäugelt hatte man bei der KGJMV mit vier Punkten – wenn alles passt. Gepasst hat gegen zwei starke Gegner aber nicht viel, der Boden der Tatsachen sieht anders aus. Gegen den Regionalliga-Meister der Jahre 2013 und 2014, UJKC Potsdam II, setzte es direkt zum Auftakt eine 2:5-Niederlage. Dabei startete das Judoteam MV gut in die Begegnung, Hannes Gabsch (-81 kg) holte den ersten Sieg. Was aber folgte, waren fünf Niederlagen am Stück – einzig Schlussmann und Leichtgewicht Timo Acktun (-60 kg) punktete nochmals für die KGJMV. Nachdem anschließend die Gastgeber vom TSV Rudow ebenfalls dem UJKC knapp mit 3:4 unterlagen, war den Verantwortlichen des MV-Teams klar, dass die Hausherren auch gegen die KGJMV ihre beste Mannschaft aufstellen würden. Aber auch gegen Rudow half jegliches taktieren nicht – es sollte für den Vorjahresvierten ein gebrauchter Tag werden. Schnell lag die KGJMV mit 0:3 im Hintertreffen und die entscheidende Begegnung zum vierten Punkt ging ebenfalls verloren. Dass die Moral im Team dennoch stimmte, bewiesen anschließend Hannes Schneider, Max Mayer und Timo Acktun, die zumindest mit drei Siegen auf 3:4 verkürzten. „Wir stellen uns einfach nicht clever genug an. Wir handeln uns viele Strafen ein, statt selber welche zu verteilen. Dadurch sind wir oft unter Zugzwang und verlieren die engen Begegnungen. Daran müssen wir arbeiten“, so Teammanager Tischler.

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Hannes Franck bittet zum Nervenkrimi

Judoteam MV gewinnt am dritten Regionalliga-Kampftag gegen Ludwigsfelde sowie Hoppegarten und schiebt sich auf Rang drei

Die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns ist der Aufforderung ihres Teammanagers nachgekommen und hat sich am Sonnabend in der Regionalliga Nordost endlich einmal selbst beschenkt. Der Lohn: Zwei Siege gegen den JV Ludwigsfelde und Dynamo Hoppegarten, Tabellenplatz drei und die Gewissheit, dass enge Begegnungen auch zu Gunsten der Mecklenburger ausgehen können.

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