Hiki-wake! KGJMV kämpft zu Hause 7:7-Unentschieden gegen starke Bremer

„Es waren denkbar knappe Kämpfe! Jeder von Uns hat Alles gegeben und auch wenn wir uns den Sieg hart erarbeitet hätten – wäre ein Kampf anders ausgegangen hätten wir gar keine Punkte geholt!“ Mit diesen Worten baute Vizekapitän Johan Groth sein Team am vergangenen Wochenende nach der Begegnung in Schwerin gegen das Bremer Judoteam wieder auf. Nach 14 packenden Kämpfen stand es am Ende vor rund 200 Fans unentschieden. Bereits in der Hinrunde stellten die Jungs aus Bremen stark auf und konnten diese mit 4:3 für sich entscheiden. Die Punkte für die KGJMV holten Punktegarant Matthes Frank (-60kg) sowie Frieder Unterrainer (-73kg), welcher mit seiner Souveränität Eindruck hinterließ. Hervorzuheben ist auch die Leistung von Karim Salimbekov. Dieser holte den dritten Arbeitssieg in einem ausgewogenen Kampf in seinem Ligadebüt und konnte sich von den Zuschauern feiern lassen. Jan Okur (-100kg), Carlo Stühle (-90kg), Max Bergmann (-66kg) und Max Marquardt (-81kg) konnten sich nach langen Kämpfen und knappen Entscheidungen leider nicht durchsetzen und sammelten Erfahrung.

In der Rückrunde drehten die Jungs von der Küste nochmal auf und konnten durch zahlreiche Wechsel in der Aufstellung das Blatt noch einmal wenden. Den Auftaktpunkt holte wie immer unser Youngster Anton Emmerling (-60kg), welche mit überragender Bodenarbeit überzeugen konnte. Ihm gleich tat es auch Vize-Kapitän Johan Groth (-100kg), der seinen Gegner vorzeitig durch eine Würgetechnik zur Aufgabe zwang und einen wichtigen Punkt sichern konnte. In der Klasse bis 90 kg und +100kg machten Tom Patzenhauer und Frank Christiner kurzen Prozess und sorgten für den 7:7 Entstand. Nils Patzenhauer (-73kg), Matthes Franck (-66kg) und Max Marquardt (-81kg) stellten sich jeweils starken Gegnern und hatten am Ende das Nachsehen. Trotzdem können alle Blau-Gelben auf und neben der Matte stolz sein auf ihre Leistungen und verdient in die Sommerpause gehen. Der nächste Kampftag findet am 10.09. statt. Dort lädt das Judoteam aus Hamburg zum Nordderby und gleichzeitig zum letzten Kampftag der Saison.

Nordderby in der Landeshauptstadt – KGJMV fordert das Bremer Judoteam in Schwerin zum Duell

Wenn man KGJMV-Kämpfer Johan Groth nach seinen Erwartungen zum zweiten Heimkampftag befragt, spürt man gleich wieder diese Energie, diese Vorfreude auf den kommenden Kampftag im heimischen Schwerin: „Wir freuen uns auf spannende Kämpfe und natürlich die tolle Heimkampfatmosphäre mit einem laustarken Publikum. Die Fans, wir Kämpfer, alle sind heiß und wollen endlich den ersten Sieg der Saison“.
Dabei kommt es zum Novum. Zum Nordderby steht Groth und seinem Team nicht etwa die zweite Mannschaft des Hamburger JT gegenüber, wie man es aus den letzten Jahren gewohnt ist. Stattdessen empfangen unsere Männer aus MV das Bremer Judo-Team, welches sich nach vielen Jahren in der Regionalliga Nord nun den Mannschaften in der 2. Bundesliga Nord-Ost stellt. “Die Bremer sind als Aufsteiger aber nicht zu unterschätzen”, weiß auch Teammanager Felix Tischler, der selbst lange für die Mannschaft von der Weser kämpfte: „Das Team aus Bremen hat sich neu aufgestellt und kommt nun, wie man es auch von uns kennt, mit einer guten Mischung aus Nachwuchstalenten aber auch gestandenen Judoka zu uns an die Küste. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir mit unserem starken Team und dem von den Gegnern gefürchteten Publikum im Rücken endlich im dritten Anlauf auch die ersten zwei Punkte erkämpfen können.”

Die KGJMV startete mit einer denkbar knappen Niederlage in Berlin in die Saison, konnte dann am zweiten Kampftag in Waren (Müritz) mit einem Unentschieden den ersten Punkt der Saison einfahren. Mit einem Sieg könnte man den 3. Platz in der Tabelle angreifen und hätte eine gute Ausgangssituation vor dem letzten Kampftag, wenn es zum nächsten Nordderby nach Hamburg geht.
Bremen ist bisher punktlos und wird sicher alles in die Waagschale werfen, um endlich in der 2. Bundesliga zu punkten.

Spannung ist also gewiss. Los geht es am Samstag, den 18.06.2022. um 17 Uhr in der Friesenstraße 29a in 19059 Schwerin. Im Vorfeld finden noch die Landesjugendsportspiele im Judo statt. Kommt also rechtzeitig und sichert euch die besten Plätze. Wir zählen auf euch! AHU!

Judoteam MV holt 1. Punkt an die Küste

Am vergangenen Wochenende begrüßte das Judoteam MV an der Mecklenburgischen Seenplatte in Waren die Gäste aus Ludwigsfelde zum 4. Kampftag in der 2. Bundesliga. Die rund 250 Zuschauer und das Team brachten die Halle wie immer zum Beben und konnten die Jungs aus MV auf der Matte gebührend unterstützen. Das Team aus Ludwigsfelde reiste in starker Besetzung an und lieferte sich mit den Küstenjungs eine Begegnung auf Augenhöhe. Immer wieder wechselte die Führung, sodass es zur Halbzeit 4:3 für die Athleten aus MV stand. So konnte in der Hinrunde Anton Emmerling (-60kg), welcher mit seinen 17 Jahren als jüngster Sportler im Team bereits die Souveränität eines „Alten Hasen“ mitbringt, einen regelrechten Arbeitssieg erringen. Ihm gleich tat es auch Max Marquardt (-81kg), der nach einem Erfahrung sammeln in der 1. Bundesliga nun wieder in blau-gelb die Punkte holt. Auch Yves Tepelmann (-90kg) hatte mit seinen fast 18 Jahren nach 7 Minuten gegen den Kapitän aus Ludwigsfelde Adrian Kolberg die Nase vorn. Den Abschluss in der Hinrunde machte Johan Groth, welcher in einer Gewichtsklasse höher bis 100kg als Sieger von der Matte kam und die Halle toben ließ.

Nach einer kurzen tänzerischen Halbzeitshow folgte die Rückrunde, in der Ludwigsfelde nochmal eine Schippe drauflegen sollte. Doch auch die Athleten aus MV konnten ihren Heimvorteil nutzen und einige Gewichtsklassen neu besetzen. Den 5. Siegpunkt holte der junge Grimmener Lenard Walter (-81kg), der seine klare Überlegenheit innerhalb zweier Angriffe unter Beweis stellte. Sein Vereinskollege Piet Lorenz (-73kg) hatte in der Hinrunde, aufgrund langer Trainingspause, eine Niederlage einstecken müssen. Er konnte in seinem zweiten Kampf aber alle Kräfte bündeln und nicht nur den 6. Siegpunkt für das Judoteam MV holen, sondern gleichzeitig auch seinen ersten emotionalen Sieg in der 2. Judobundesliga verbuchen. Anton Emmerling bewies in der Rückrunde erneut seine Qualität und eröffnete damit die Chance auf einen Gesamtsieg gegen Ludwigsfelde. Dieses drehte aber nochmal auf, sodass Hannes Gabsch (-90kg), Max Schmudlach (-100kg), Frank Christiner (+100kg) und Tim Becker (-66kg) in ihren spannenden Kämpfen leider das Nachsehen hatten und somit trotzdem ein Unentschieden (7:7) gebühren gefeiert werden konnte.
„Mitte der Woche sah unsere Liste wegen vieler kurzfristiger Ausfälle noch echt dürftig aus, aber der Zusammenhalt und Teamgeist der Jungs ist so groß, sodass wir am Ende doch ein starkes Team aufstellen konnten, welches sich mit einem 7:7 gegen den Favoriten nicht verstecken muss!“, äußerte sich Vizekapitän Johan Groth zufrieden.
Hervorzuheben sind an diesem Kampftag Marc Reinhardt (-66kg), welcher sich als „KGJ- Urgestein“ trotz Niederlage hervorragend behaupten konnte und natürlich Teammanager Felix Tischler und Orga-Chef Max Mayer, die zwar nicht mehr auf der Matte stehen, aber ohne die abseits der Matte so ein Kampftag nicht möglich wäre.

Derzeit rangiert das Team MV auf Platz 4 in der Tabelle und hofft am 18.06. in Schwerin gegen das Judoteam aus Bremen zwei Punkte mit in den Norden zu nehmen. Wir danken allen Sponsoren und allen Unterstützern, die letztendlich das Judoteam MV zu dem machen, was es ist.

Da war mehr drin – KGJMV unterliegt Berliner Kampfgemeinschaft nach spannendem Kampf mit 6:8 und verpasst die Überraschung

“Da geht was für uns, heute ist alles möglich” gab Teamkapitän Dirk Spörcke die Richtung nach der hart umkämpften Hinrunde der Männer vor. Und er hatte recht – mit dem hauchdünnen 3:4-Rückstand hatte auch sein “Team MV” noch alle Möglichkeiten, den amtieren Zweitligameister der Berliner Kampfgemeinschaft schon am ersten Kampftag vor eigener Kulisse zu entthronen. In den ersten sieben Begegnungen holten Frank Christiner (+100), Nils Patzenhauer (-73kg) und Tim Jonte Becker (-66kg) die Punkte für die Mecklenburger, wobei auch in den übrigen vier Kämpfen jeweils lange nicht abzusehen war, welcher Kämpfer den Sieg für sein Team holen würde. Matthes Franck (-60kg) und Björn Heinze (-100kg) waren im Standkampf voll auf der Höhe und unterlagen jeweils, nach dem die Berliner im Boden konsequent nachsetzten, nur hauchdünn. Tom Patzenhauer (-81kg) kämpfte im längsten Kampf des Tages fast die doppelte Kampfzeit wie im Rausch und unterlag ebenso knapp, wie Johan Groth (-90kg), der dem Berliner Punktegarant Arian Hellvoigt lange ebenbürtig schien, am Ende aber doch noch unterlag. So stand es zur Pause 3:4 und es kam zur Kampfansage für den zweiten Durchgang.

Beide Mannschaften schickten ihre Sieger aus der Hinrunde auch im 2. Durchgang auf die Matte, wobei das Team aus der Hauptstadt durch taktisches Geschick glänzte, in dem es mit Leo Erdmann nun statt -100kg im Schwergewicht und Arian Hellvoigt statt in -90kg nun in der -100kg-Klasse aufboten. Aus Sicht der KGJMV kamen nun Anton Emmerling (-60kg), Lenard Walter (-81kg) und Dirk Spörcke (-90kg) neu ins Team. Den Anfang machte wieder das Superschwergewicht, wo MV-Hüne Frank Christiner nun auf den jungen Leo Erdmann traf. Auch hier sah das kleine Publikum einen Kampf sprichwörtlich auf Augenhöhe, leider mit dem besseren Ende für den Berliner. Zur Ernüchterung der Gästefans gingen auch die drei Folgekämpfe an die Berliner KG, was schon die Vorentscheidung im Gesamtresultat brachte. Den Männern aus MV kann man dabei allerdings keinen Vorwurf machen. Speziell die jungen Anton Emmerling und Lenard Walther deuteten mit viel Engagement und sehenswertem, offensiven Kampfstils an, dass man auch in Zukunft auf sie setzen kann. Auch Björn Heinze, welcher wieder bis 100 Kilogramm kämpfte, zeigte eine beeindruckende Energieleistung gegen den Berliner Hellvoigt, welcher erst im Golden Score (Verlängerung) die entscheidende Wertung erzielen konnte.
Doch die KGJMV zeigte Moral. Nils Patzenhauer und Tim Jonte Becker, welche beide mit zwei Siegen am Samstag die besten Athleten unseres blau-gelben MV-Teams waren, bestätigten ihre Leistung aus der Hinrunde und gewannen erneut. Durch den Sieg von Dirk Spörcke verkürzte die KGJMV noch auf 6:8 und es wurde am Ende sehr deutlich, dass dieser Kampftag auch hätte anders ausgehen können.
So fällt auch das Fazit von Team-Chef Gunar Riegner insgesamt eher positiv aus: “Wir waren nah dran am Sieg. Es haben sich alle Kämpfer ein Bein ausgerissen und alles für das Team gegeben. Ich bin sehr stolz auf diesen Zusammenhalt, den das Team gezeigt hat. Jeder unterstützt jeden, egal, ob auf oder neben der Matte. Insbesondere Nils und Tim muss man heute hervorheben, die zusammen vier Punkte holten. Auch Anton, der seinen ersten Ligakampf überhaupt bestritt und dabei so mutig und engagiert auftrat, möchte ich mein Kompliment aussprechen. Trotz des knappen Punktverlustes bin ich sehr optimistisch für die kommenden Kampftage.”

Berliner KG – KGJ M-V 8:6 (71:57)
Ergebnisliste: JudoBundesliga.de
Re-Livestream:
Sportdeutschland.tv

Neben dem offiziellen Bundesligakampftag nutzte auch die neu formierte Frauenmannschaft der KGJMV die Möglichkeit, sich ihrem ersten gemeinsamen Mannschaftskampf zu stellen. In einem freundschaftlichen Duell gegen die Berliner Kampfgemeinschaft der Frauen, welche wie die Männer der Bundeshauptstadt ebenfalls seit dem letzten Jahr in der 2. Bundesliga kämpfen, schlugen sich unsere Frauen sehr achtbar. Die Gewichtsklassen wurden für diesen Vergleich etwas angepasst, sodass auch in diesem Freundschaftskampf 14 Begegnungen ausgekämpft werden konnten. Nach Siegen von Cheyenne Wendav und Carolin Böhme (beide -57kg) stand es nach dem ersten Durchgang 5:2 für die Berliner KG. In Runde zwei gingen Theresa Sohst (-57kg), Anna-Lena Fiedler (-63kg) und Tokessa Klietz (-70kg) als Gewinnerinnen von der Matte und sorgten mit ihren Siegen für den 9:5 Endstand.

Vorsichtig optimistisch fällt auch das Resümee von Peter Schneider aus, der das Team an diesem Tag unterstützte: “Unsere Frauen haben sich gut präsentiert und sind auf einem guten Weg. Dieser Kampftag war der erste Schritt und ich hoffe sehr, dass noch andere Frauen sich von diesen Leistungen inspirieren lassen und sich uns anschließen. Wir haben uns jeden einzelnen Punkt sehr verdient. Besonders gefreut habe ich mich über den Zusammenhalt der Männer und Frauen, welche sich gegenseitig angefeuert haben und am Ende den Kampftag auch mit einem gemeinsamen Abendessen beschlossen.”

Freundschaftskampf Frauen: Berliner KG – KGJ M-V 9:5 (81:50)
Ergebnisliste:
PDF-Dokument (vom JVB)
Re-Livestream: Sportdeutschland.tv

 

So bleibt uns am Ende nur allen Teilnehmer:innen der KGJMV sowie der ausrichtenden Berliner KG zu danken. Wir erlebten eine spannende, faire und stimmungsvolle Veranstaltung, welche nicht zuletzt von Thomas Jüttner, Präsident des Judoverbandes Berlin sowie Vizepräsidenten des Deutschen Judobundes, gelobt und hervorgehoben wurde.

Ein großer Dank geht auch an die beiden Fotografen Jörg Dobbert und Thomas Wenzel von Sportfotos24 für die hervorragende Arbeit. Ein kleine Auswahl werden wir in Kürze veröffentlichen.

© Thomas Wenzel, Sportfotos24.net

Die blau-gelbe Wand zieht wieder durchs Land

Einige hören schon leise die schallende Hymne sowie die kräftigen Rufe des Teams vom Mattenrand. Die Bundesliga-Saison 2022 beginnt. Am ersten Kampftag heißt es nun wieder “Anker lichten”, denn auswärts wartet der amtierenden Meister der 2. Bundesliga Nord-Ost. Über 20 Kämpfer machen sich am kommenden Samstag auf den Weg in die Bundeshauptstadt, um die ersten Punkte einzufahren. Leicht wird es jedoch nicht. „Mit Berlin wartet gleich der letztjährige Meister mit starken Nachwuchsathleten auf uns. Doch auch in der KGJMV haben wir nun viele junge Judoka mit Bundesligareife.“ fasst der Teamkapitän Dirk Spörcke zusammen. Dass die Vorbereitungen gut liefen und die Motivation das oberste Limit erreicht hat, lässt sich deutlich raus hören: „Das Team ist heiß auf die neue Saison. Beim letzten gemeinsamen Training war die Vorfreude, das Kribbeln förmlich spürbar und alle haben sich kräftig reingehängt.  Wir sind bereit für den Auftakt und werden alles für den ersten Punktgewinn der Saison geben.“ so Spörcke zum Abschluss.

Begleitet werden die Männer durch unsere Frauen, welche ihr Debut als KGJMV Frauenteam in einem freundschaftlichen Vergleichskampf gegen das Frauenteam der KG Berlin geben werden. „Noch können wir nur auf einen kleinen Kader zurückgreifen, […] dennoch erhoffen wir uns, dass der ein oder andere Punkt auf unser Konto geht“ sagt Luisa Tischler, welche mit weiteren Organisatoren versucht mit dem Projekt „Frauen-Bundesliga in MV“ dem Vorbild des Männerteams zu folgen. „Und ganz unabhängig vom Ergebnis ist es für das Orga-Team ein erster kleiner Erfolg Richtung Etablierung einer KGJMV Frauenmannschaft. Von daher freuen wir uns sehr am Samstag in Berlin dabei zu sein.“ so Tischler weiter.

Am Samstag heißt es also ab 13 Uhr doppelt Daumen drücken für unsere Kämpfer und Kämpferinnen im Sportforum Berlin. Leider sind keine Zuschauer erlaubt, aber es gibt einen Livestream: https://sportdeutschland.tv/berlinerkampfgemeinschaft/2-judo-bundesliga-nord-ost-1-kampftag-maenner-kg-berlin-vs-kg-mv

Leidenschaft steht am Anfang jeden Erfolgs!

Am vergangenem Wochenende, genauer am 02.10.2021, war der finale Bundesligakampftag für die Sportler der Kampfgemeinschaft Judo Mecklenburg-Vorpommerns e.V. (KGJMVe.V.) in Waren an der Müritz. Gleich am Anfang dieses Artikels, geht ein riesiges Dankeschön an die Mitglider und helfenden Hände des SKV Müritz e.V.!!! Ohne euch wäre dieses phantastische Event nicht möglich gewesen!!!

Ein ehrenvolles Vergnügen, als Veranstalter der Kämpfe, die blau-gelbe Wand, als Unterstützung, in der Heimat Mecklenburg-Vorpommern zu haben. Der ortsansässige Verein, der SKV Müritz e.V., sorgte für hervorragende Bedingungen, um alle Teilnehmer*innen und den Zuschauer*innen einen umfänglich ausgestatteten Heimkampftag zu bereiten.
Es sind aus zwei Gruppen 5 Mannschaften angereist, welche die Platzierungen unter sich auskämpften.
Die Kampfgemeinschaft Berlin(KG Berlin) stand gegen SC Dynamo Hoppegarten e.V. im ersten Halbfinale. Diese Begegnung endete, nach wirklich spannenden Käpfen, mit 5:9 für die KG Berlin. Die Kämpfer der KGJMV trafen in der Liste zunächst auf die Kämpfer des Hamburger Judo Team II. Es entfaltete sich der spannendste Mannschaftkampf, aus der Sicht der KGJMV. Die Spannung hielt bis zum letzten Kampf, 14. Kampf, dieser Begegnung an. Bei Mannschaftskämpfen kommt es auf jeden einzelnen Sportler an, wichtige Punkte dem Team sichern zu können. So war es bei uns im letzten Kampf, mit einem 6:7, die Aufgabe diesen Kampf zu gewinnen. Dies gestaltete sich als noch nervenzerreißender heraus, als die gesamte Begegnung selbst. Das Glück war uns an diesem Tag nicht hold, so verlor der KGJMV gegen das Team der Hamburger Judoka mit 6:8.

Die Mitglieder der Mannschaft der Kampfgemeinschaft aus Mecklenburg-Vorpommern, aber auch die zahlreichen anwesenden Fans, feuerten den aktiven Kämpfer auf der Matte leidenschaftlich und lautstark an, so enstand eine schöne und spannende Atmosphäre in der „Engelshalle“. Der Präsident, Holm Kolata, des Landesverbandes Judo Mecklenburg-Vorpommern konnte ebenfalls als Gast begrüßt werden. Holm zeigte sich begeistert von der Veranstaltung.

  Nicht zu vergessen sind die Kämpfer aus Ludwigsfelde, welche ihren 5. Platz schon sicher hatten, aber sich gerne den angebotenen Freundschaftskämpfen stellten. Diesen Freundschaftkampf musste die Kampfgemeinschaft am Ende an den JV Ludwigsfelde mit 5:9 geben.

Für uns ging es in den Kampf um Platz 3. Hier standen wir den Sportlern vom SC Dynamo Hoppegarten wieder gegenüber, welche wir bereits am ersten Kampftag im Gruppenkampf als Gegner hatten. Auch hier war das Glück leider nicht auf unserer Seite und wir mussten uns mit 3:11 geschlagen geben.
Doch warum von solchen Dingen runterkriegen lassen, wenn doch ein so starkes Team mit einer Fangemeinde existiert, wie man sich sie nur wünschen kann. In allen Begegnungen konnte die KGJMV präsentieren, was sie zu bieten hat. Nahezu jeder anwesende Kämpfer konnte auf der Matte sein Können präsentieren und mit sehr guten Kämpfen das Team vertreten. Ob es die „alten Hasen“ oder unsere „Newcomer“ waren. Jeder bekommt die Möglichkeit sein Können unter Beweis zu stellen und für das Team und mit dem Team zu kämpfen. Somit lässt sich das Motto des Judoteams MV erneut sehr gut beschreiben: „Ein Land – Ein Team!“.

Der Präsident des Judoverbandes Mecklenburg-Vorpommern überreichte am Ende des Tages die Medailien wie folgt:

  1. Kampfgemeinschaft Berlin
  2. Hamburger Judoteam II
  3. SC Dynamo Hoppegarten e.V.
  4. Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommern e.V.

 MiKe/GuRi

Finale to Hus – Judoka wollen vor eigenem Publikum Punkten

Termin:02.10.2021
Ausrichter:KGJ M-V / SKV Müritz
Ort:Sporthalle der Regionalen Schule Waren West („Engelshalle“),
Friedrich-Engels-Platz 8-10, 17192 Waren (Müritz)
Zeitplan:Wiegen: 10.00 – 10.45 Uhr,
offizieller Einlass: 10.30 Uhr,
Veranstaltungsbeginn: 11.30 Uhr,
Kampfbeginn: ca. 11.45 Uhr,
Ende: ca. 17 Uhr (bei 3 Runden)
Teilnehmer:Hamburger Judoteam II, KGJ M-V, SC Dynamo Hoppegarten, Berliner Kampfgemeinschaft
Eintritt:frei (bitte die Corona-Auflagen beachten)

Ausschreibung

Hygienekonzept

Sichere Qualifikation für die Finalrunde

Am vergangenen Samstag empfing die KGJMV zum Saisonauftakt der 2. Judo Bundesliga die Sportsfreunde aus Frankfurt/Oder und Hoppegarten im maritimen Rostock. Den Beginn machten die beiden Gastmannschaften, bei dem sich Hoppegarten souverän mit 13:1 durchgesetzt hat. Dies hieß für die KGJ, in ihrer ersten Begegnung gegen Frankfurt/Oder gleich auf volle Kraft zu setzen, um vorzeitig das Los für die Finalrunde zu ziehen. Und tatsächlich, zur Halbzeit stand es bereits 6:1 und nach vier Wechseln bei der Heimmannschaft, konnte der Kampf 11:3 gewonnen werden. Die Hanseaten schnupperten Siegesluft und stellten gegen das gewohnt starke Team von Hoppegarten nochmal kräftig auf und überraschten mit einem knappen Rückstand von 3:4 zur Halbzeit. Die Rückrunde ging trotz starker Kämpfe an die Gäste, welche mit einem 9:5 auch die zweite Begegnung für sich entschieden.

Die Kampfgemeinschaft aus M-V konnte im ersten Kampftag der Saison vor allem mit Nachwuchs glänzen: elf der 24 Kämpfe konnten mit Nachwuchskämpfern besetzt werden, wovon unglaubliche sieben Kämpfe gewonnen wurden! Teamkapitän Dirk Spörcke sagte dazu: „Wir sind ein tolles Team, mit einer super Mischung aus jungen und erfahrenen Sportlern. Ich denke zum Finalkampftag können wir nochmal eine Schippe rauflegen“.

Dieser findet am 2.10. in Waren an der Müritz statt.

Endlich wieder Heimkampftag der KGJMV

Die Bundesliga im Judo kommt wieder nach Mecklenburg-Vorpommern

Es war ein langer Weg, welcher mit viel Geduld in den vergangenen Zeiten zu bestreiten war. Doch die Aussichten sind wieder deutlich positiver. Und somit darf sich auch unser Ligateam der 2. Bundesliga im Judo auf die ersten Kampftage freuen. Vorbereitet haben sie sich alle bereits im gemeinsamen Trainingslager. Nach fortlaufendem Training unserer Sportler soll es gleich zu Beginn in der Heimat MV in Rostock am Sonntag (19.09.2021) losgehen.

Ob Zuschauer möglich sind, entscheidet sich leider erst kurzfristig bedingt der entsprechenden Corona-Auflagen. Doch mit hohem Optimismus geht der Appell an alle Fans, Interessierten und zu Begeisternden, das Team mit gleichgesinnter Motivation in seiner Heimat voll zu unterstützen!

Mit neuer Energie, neuem Zuwachs und einem somit noch größerem Teamspirit als je zuvor möchte das Judoteam MV seine Mannschaft präsentieren. Ein Auftakt für eine neue Saison. Neue Gegner und alte Bekannte werden sich unserer Mannschaft entgegenstellen wollen. „Die Judokas hier in Meck‘-Pomm, sie haben eins gemein‘. Sie wollen gewinnen sind motiviert, zum Siegen stets bereit.“ So steigt die Hymne mit ihrem Text ein. Und nun ist es so weit, dass die Kampfgemeinschaft der Judokas in Mecklenburg-Vorpommern (KGJMV) ihre Leistung unter Erfolg ihrem Motto wieder gleichstellen kann. „Ein Land – Ein Team!“

Mit langem Anlauf in die neue Saison – Trainingswochenende der KGJMV

Siegen durch Nachgeben, das ist es, was den Judosport ausmacht. So mussten Kämpfer unseres Teams beinahe anderthalb Jahre den pandemiebedingten Einschränkungen nachgeben und der Bundesliga sehnsüchtig entgegensehen. Doch ein Wiedersehen macht Freude, was insbesondere für unsere Sportler des Bundesligateams der Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns (KGJMV) gilt!

Am vergangenen Wochenende kamen über 40 Judokas aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und anderen norddeutschen Bundesländern in Rostock zusammen, um gemeinsam zu trainieren, Spaß zu haben und sich auf die anstehenden (Bundesliga-)Aufgaben einzustimmen. Trotz weiterhin strenger Auflagen ist es dem Team der KGJMV gelungen, ein starkes Wochenende zu gestalten, an welchem sich alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf der Matte messen und zeigen konnten, dass man Judo nicht so schnell verlernt. Auch neue Techniken und Taktiken konnten ausprobiert und so die Halle letztlich zum „Kochen“ gebracht werden.


Nicht nur die „altbekannten Gesichter“ des Teams bereiten sich auf den bevorstehenden Kampftag der 2. Bundesliga vor. Auch neue Mitglieder haben es in die Reihen des Kaders geschafft und wurden in den Bann der „blau-gelben Wand“ gezogen. – Damit nicht genug, beginnt sich ein ebenbürtiges Frauenteam zu bilden, womit auch die Stärke unserer Damen in Zukunft unter Beweis gestellt werden wird. Unsere „Mädels“ nutzten das Wochenende, um die ersten Schritte in diese Richtung zu machen.

Sehr vielseitige Trainingseinheiten, welche unsere Sportler und Sportlerinnen über den Tellerrand blicken ließen, machten dieses Wochenende sehr besonders. Ein gemeinsamer Abend auf der Rostocker Hansesail rundete das Wochenende ab und stärkte den Teamgeist. „Als hätte es diese lange Pause gar nicht gegeben.“ So fasste Teammanager Felix Tischler zufrieden die Trainingsleistung zusammen. – Dafür sind unsere Judokas bekannt: Aus vielen verschiedenen Vereinen zu einer starken Mannschaft zusammengewachsen, stehen sie nun bereit für die ersten Begegnungen, ganz getreu dem Motto des Teams: „Ein Land – Ein Team!“. Das vergangene Wochenende verspricht dafür viel und macht Lust auf mehr!