Der erste Saisonsieg ist immer etwas Besonderes….

… und am schönsten ist er vor heimischem Publikum.

Die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns feierte am zweiten Kampftag der Judo-Regionalliga Nord-Ost vor mehr als 200 Zuschauern in der Sporthalle der Rostocker Waldorfschule mit einem überragenden 6:1-Erfolg gegen den TSV Rudow den ersten Doppelpunktgewinn in dieser Saison.
Nachdem zunächst Bushido Berlin als klarer Favorit, und mit starken Bundesligakämpfern angereist, den TSV Rudow (6:1) besiegte, mussten sich die KG gegen den Vorjahresdritten aufgrund von Verletzungssorgen etwas einfallen lassen Und die “Notlösung” wäre fast aufgegangen. Die Gastgeber verloren denkbar knapp mit 3:4. Die KGJMV punkteten Arne Klimt, Johannes Karsch und Dirk Spörcke.

Den lang ersehnten ersten Saisonsieg erkämpfte die Kampfgemeinschaft in der letzten Begegnung des Tages. Mit Hilfe der lautstark anfeuernden Fans fegte das Judoteam-MV den TSV Rudow Berlin mit 6:1 deutlich aus der Halle. Timo Acktun, Dennis Zwirner, Johannes Karsch, Dirk Spörcke, Felix Tischler und Wardan Baghdasaryan gewannen.

Fast schon zur Tradition geworden, debütierten auch an diesem Kampftag wieder einige Sportler für die Kampfgemeinschaft in er Regionalliga: Mit Johannes Karsch (ehemals 1.SJC), Wardan Baghdasaryan (BC Vorpommern), Dennis Zwirner (Alba Boizenburg) dem jungen Max Marquardt, und Frank Piske, der schon zu Oberligazeiten für die Kampfgemeinschaft auf der Matte stand (beide PSV Schwerin), kämpften gleich fünf “Neulinge” für das Judoteam-MV.

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Wichtige Punkte verschenkt

Einen Fehlstart haben wir zwar vermieden, richtig zufrieden kann die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns aber nicht mit diesem Kampftag sein. Eine Niederlage und ein Unentschieden bedeuteten am Ende einen Zähler zum Regionalliga-Auftakt, obwohl zwei Siege im Bereich des Möglichen gewesen wären.

Allein dieser erste Kampftag hat in der ganzen Liga gezeigt, wie eng die Teams in der Nord-Ost-Staffel beieinander liegen. Unseren Start haben wir uns dann auch anders vorgestellt: Gegen den Vorjahresneunten PSV Berlin sollten die ersten zwei Punkte in dieser Saison her. Geklappt hat das nicht. Zwar gewannen Sebastian Mader, Hannes Schneider und Peter Schneider in den oberen Gewichtsklassen ihre Kämpfe, vier Niederlagen in den Gewichtsklassen 60, 66, 73 und 81 Kilogramm bedeuteten dann aber doch die 3:4-Niederlage. Wobei die Berliner auch gut aufgestellt waren. Beispiel gefällig? Timo Acktun, immerhin Dritter der diesjährigen Deutschen U18-Meisterschaften, musste sich nach knapp zwei Minuten im 60-Kilo-Limit dem Deutschen U18-Meister Paul Hinrich beugen. Das geht dann schon in Ordnung. Trotzdem war ein Sieg “drin”, aber den jungen Kämpfern fehlt es manchmal eben noch an der nötigen Erfahrung, einen kleinen Vorsprung ein paar Sekunden über die Runden zu bringen.

Anschließend unterlagen die Berliner dem Gastgeber Potsdam II ebenfalls mit 3:4.

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Das Glück des Tüchtigen oder die Form stimmt schon

Trotz einiger Absagen hat es die KGJMV geschafft, für das lange geplante Crimmitschauer Männerturnier eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Bereits zum 16.Mal richtete der JC Crimmitschau dieses Turnier aus, das erste Mal also auch mit uns. Und wir haben gleich auf uns aufmerksam gemacht. Am Ende mussten wir uns nur im Finale dem Absteiger aus der 2. Bundesliga, PSV Chemnitz, mit 1:6 geschlagen. Das Finalergebnis war eigentlich zweitrangig, das Finale war mehr, als wir uns erhofft hatten.

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Sieg und Niederlage zum Abschluss

Hervorragender fünfter Platz zum Saisonende

Die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns brauchte etwa zehn Minuten, um die Enttäuschung über den verlorenen letzten Kampf in heimischer Halle abzuschütteln. Erst dann realisierte sie, was sie in dieser Saison geleistet hat. Am Ende belegen die Kämpfer als Aufsteiger einen hervorragenden fünften Platz in der Judo-Regionalliga Nordost. Viermal gingen die Sportler als Sieger von der Matte und viermal mussten sie sich geschlagen geben.

Ein ausgeglichenes Kampfverhältnis erreichten die Mecklenburger auch bei ihrem Heimkampftag. Mit einem knappen 4:3-Erfolg gegen den SV Motor Babelsberg verlief der Abend zunächst nach Plan. Mirko Zemva, Jan Ole Franck, Peter Schneider und Dirk Spörcke punkteten beim ersten Sieg der Kampfgemeinschaft.

In der letzten Begegnung der Saison wollte die KGJMV auch die Gäste aus Lauchhammer mit einer Niederlage nach Hause schicken. Doch Lauchhammer hatte, anders als noch in der Oberliga 2012, dieses Mal die Nase vorn und gewann mit 6:1 gegen die Hausherren. Zwar waren die Kämpfe allesamt eng, jedoch ist Lauchhammer an diesem Abend der verdiente Sieger gewesen.

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Judoteam punktet in Brandenburg

Kampfgemeinschaft MV gewinnt 4:3 gegen den Liga-Dino / Gegen Favorit UJKC Potsdam II gab es dagegen eine 1:6-Niederlage

Die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns kehrte am Sonnabend aus Brandenburg vom dritten Kampftag mit zwei Punkten (ein Sieg, eine Niederlage) im Gepäck zurück nach Hause.

Ohne ein echtes Schwergewicht, dafür mit vielen leichten Kämpfern, sind insgesamt 16 Judoka aus M-V angereist. Damit war im Vorfeld klar, dass nicht alle Sportler starten können. Erfreulich: Auch die Judoka die nicht gekämpft haben, feuerten lautstark mit an, gaben Tipps und zeigten den hervorragenden Zusammenhalt im Team.
Im ersten Kampf ging es gleich gegen die Favoriten vom UJKC Potsdam II. Die Bundesliga-Reserve war zu diesem Zeitpunkt noch ungeschlagen und sollte es auch nach dem Kampftag bleiben. Für die Mecklenburger setzte es eine deutliche 1:6-Niederlage, wobei die einzelnen Kämpfe enger ausfielen, als es das Endergebnis vermuten mag. Den einzigen Punkt für die Kampfgemeinschaft holte Hannes Schneider in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm. Anschließend gewann Potsdam II auch gegen Dynamo Brandenburg, jedoch deutlich knapper, mit 4:3.

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Zum Favoriten ärgern hat es heute nicht ganz gereicht, …

trotzdem hat sich das junge Judoteam MV gegen den, in sehr guter Aufstellung angetretenen, Tabellenführer der UJKC Potsdam II gut verkauft. Die 1:6 Niederlage klingt wesentlich herber, als es das Kampfgeschehen letztendlich darbot. Gegen den Tabellennachbarn von der PSG Dynamo Brandenburg wurde noch einmal umgestellt und es gab das erwartet knappe Duell … mit dem besseren Ende für die KGJMV (Endergebnis 4:3).

Damit haben die Jungs von der Küste (und dem einzigartigen Maskottchen) nach drei von vier Kampftagen sechs Punkte gesammelt und sich deutlich von den Abstiegsrängen distanziert, wobei der Spaß und mannschaftliche Zusammenhalt auch dieses mal nicht zu kurz kam!

Felix Tischler

Noch dreimal schlafen, dann wollen wir den Favoriten ärgern.

Für die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns steht am Sonnabend der dritte Kampftag in der Regionalliga Nord-Ost in Brandenburg an.

Die Sportler aus MV wollen den Schwung vom letzten Kampftag (zwei Siege, keine Niederlage) mitnehmen und auch aus Brandenburg mit Zählern nach Hause fahren. Im ersten Kampf des Tages wartet eine echte Herausforderung auf die Judoka. Gegner ist die Reserve vom Bundesligateam UJKC Potsdam. Die Potsdamer sind in dieser Saison noch ungeschlagen und werden wohl auch, wie im letzten Jahr, den Titel gewinnen. Der UJKC nutzt die Reserve, um jungen Nachwuchstalenten und der zweiten Riege der Bundesligakämpfer eine Möglichkeit zu geben, zu kämpfen. Potsdam ist zwar Favorit an diesem Kampftag, aber keine Mannschaft ist unschlagbar. Schon gar nicht für uns.

Zweiter Gegner ist Dynamo Brandenburg. Die Dynamos sind das Team mit der längsten Tradition in der Regionalliga und derzeit punktgleich mit der KGJMV. Ein Sieg gegen Brandenburg ist das erstrebte Ziel der Mecklenburger Judoka.
Damit hätten sie eine super Ausgangslage für den letzten Kampftag im heimischen Mecklenburg am 28.6. in Schwerin geschaffen. Bei den richtigen Ergebnissen der Gegner können die Kämpfer der KGJMV dann vielleicht sogar um die Medaillen mitkämpfen.

Hagen Bischoff

Mit zehn Ippons zu zwei Siegen – KGJMV holt die ersten Regionalligapunkte der Vereinsgeschichte

Die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns hat am vergangenen Wochenende die ersten Zähler in der Regionalliga Nord-Ost geholt. Der Oberliga-Aufsteiger zeigte sich nach den zwei Auftaktniederlagen zu Saisonbeginn in verbesserter Form und kehrte mit zwei Siegen und  vier Punkten aus der Bundeshauptstadt zurück.

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Zweiter Kampftag – zweimal gepunktet Foto: Jörg Dobbert

Dass der Sonnabend so erfolgreich sein würde, war zu Wiegeschluss noch nicht absehbar. Während vier Sportler aus Rostock, zwei Mecklenburger aus ihren Wahlheimatorten Cottbus und Berlin, sowie ein Auto aus Schwerin die Halle rechtzeitig erreichten, musste ein PKW einen Umweg durch die komplette Berliner Innenstadt nehmen. Durch das anstehende DFB-Pokalfinale zwischen Bayern und Dortmund stellte sich diese Odyssee als schwierig heraus. Zu allem Überfluss wurde der Wagen noch von einem Bus gerammt. Ohne Verletzungen und mit einer kleinen Schramme am PKW schafften es auch die letzten Sportler und Trainer Gunar Riegner zwanzig Minuten nach Wiegeschluss in die Sporthalle in Wilmersdorf. Nur dank der freundlichen Kampfrichter durften sich die Sportler doch noch einwiegen. Da die Mannschaft erst zehn Minuten vor Wettkampfbeginn vollzählig war, starteten zunächst die beiden Berliner Teams mit ihrem Mannschaftskampf und nicht wie vorgesehen die KGJMV gegen den PSV Berlin.

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Judo-Regionalliga geht in die zweite Runde

Für die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns geht es an diesem Wochenende in der Regionalliga Nord-Ost wieder ans Eingemachte. In Berlin treffen die Mecklenburger am zweiten Kampftag auf den PSV Berlin und den TSV Rudow.

Nach dem missglückten Saisonstart wollen die Kämpfer endlich die ersten Zähler in dieser Saison einfahren. Mannschaftskapitän Sebastian Harnack ist zuversichtlich: „Wir fahren nicht nach Berlin, um  mit leeren Händen die Heimreise anzutreten. Es sollten mindestens zwei Punkte herausspringen.“ Der TSV Rudow ist derzeit Tabellenzweiter und gewann am ersten Kampftag überraschend beide Begegnungen, ist aber dennoch für die Mecklenburger nicht unbesiegbar. Dem PSV Berlin erging es am ersten Kampftag ähnlich wie der KGJMV und verlor beide Kämpfe. Der Unterschied: Bei den Mecklenburgern waren die Begegnungen sehr knapp, während die Berliner zwei deftige Niederlagen hinnehmen mussten. „Gegen den PSV Berlin ist im Kampf um den Klassenerhalt ein Sieg Pflicht“, bestätigt der zweite Vereinsvorsitzende Felix Tischler. Am Sonnabend gilt es für Coach Gunar Riegner den gesunden Mix aus Erfahrung und jugendlicher Leichtigkeit zu finden, um mit Punkten aus der Bundeshauptstadt heimzukehren.

Hagen Bischoff

Beginn der Saison missglückt – Die Kampfgemeinschaft MV startet in Berlin mit zwei Niederlagen

Für die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommers begann am Wochenende die erste Regionalliga-Saison der Vereinsgeschichte. Dass die Trauben in der Liga etwas höher hängen als in der Oberliga, mussten die Sportler nun schmerzlich feststellen. Schon der kleinste Fehler wird in der Regionalliga bestraft.

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Mit Dynamo Hoppegarten und Bushido Berlin kamen auf die KGJMV die erwartet starken Gegner zu. Gleich der erste Kampf sollte an Spannung kaum zu überbieten sein. Dynamo Hoppegarten ging schnell mit 2:0 in Führung, bevor Hannes Gabsch vom PSV Schwerin in der Gewichtsklasse bis 81kg den ersten Punkt zum 1:2-Anschluss holte. Bei den Leichtgewichten sahen die Mecklenburger dann, dass es eine harte Saison werden würde. Der sicher geglaubte Sieg wurde in der letzten Minute des Kampfes noch aus der Hand gegeben.

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